Gestern am 12. Februar wurde in Vancouver die Olympiaschen Spiele eröffnet. Die Euphorie und die Freude auf die kommenden Wettkämpfe sind wirklich im ganzen Land zu spüren. Auch hier bei mir auf der Insel, wir sind ja auch nur ca. 30 Meilen Luftlinie von Vancouver entfernt, ist die Begeisterung der Menschen zu spüren. Nicht wenige sind gestern in Rot und Weiß oder mit diesen Kanada-Pullis, die hier irgendwie jeder hat, in die Schule gekommen und in Psychologie, wo wir uns eigentlich auf einen Test am Montag vorbereiten sollten, haben wir uns den Fackellauf durch Vancouver angeschaut. Unser Lehrer hat demjenigen, der errät, wer das Olypimsche Feuer am Abend entzündet, zehn Kanadische Dollar als Prämie versprochen! Und auch in meinen anderen Kursen wurde viel über die Eröffnungsfeier am Abend geredet. Als ich von der Schule nach Hause kam, habe ich mich mit meinen Gasteltern zusammen vor den Fernseher gesetzt und wir haben gemeinsam die Vorberichte geschaut. Um 6 Uhr abends schließlich war es dann soweit: die Eröffnungsfeier ging los! Die Eltern von meinem Gastvater kamen noch vorbei und gemeinsam haben wir uns die wirklich sehr schöne Feier angeschaut.
Nächste Woche Freitag habe ich schulfrei, da fahre ich mit meinen Gasteltern wahrscheinlich mal rüber nach Vancouver, wir haben zwar keine Karten, aber mein Gastvater meinte, dass es da ganz viele Aktionen rund um Olympia gibt, die auf jeden Fall sehenswert seien.
Lau.ra - 13. Feb, 19:38
Heute bin ich nach dem Unterricht noch ein bisschen in der Schule geblieben, da ich mit ein paar anderen zu einem Basketballspiel Schüler - Lehrer, das zugunsten der Erdbebenopfer in Haiti von dem Abschlussjahrgang unserer Schule organisiert wurde, gehen wollte.
Es war ein wirklich gutes Spiel (wenn ich das beurteilen darf, ich war vorher noch nie ein Basketballspiel angeschaut), das mit 57:40 für die Lehrer entschieden wurde. In der Pause zwischen dem 2. und dem 3. Viertel wurde eine Diashow mit Bildern von zerstörten Häusern, weinenden Kindern und verletzen Leuten gezeigt und im Hintergrund wurde das Lied "Earth Song" von Michael Jackson gespielt. Gänsehautstimmung. Ruhe. Alle waren total betroffen, denn die Powerpointpräsentation war wirklich gut gemacht. Als dann das 3. Viertel angepfiffen wurde und die Spieler wieder auf dem Feld waren, herrschte eine ganz komische Stimmung.
Dennoch waren auch die letzten beiden Viertel schön anzuschauen, das Spiel endete letzendlich 57:40 für die Lehrer. Fotos habe ich auch gemacht, allerdings habe ich die, als ein paar einzelne löschen wollte, aus Versehen alle gelöscht. Da waren leider auch die Fotos vom Pazifik-Schwimmen am Montag mitdabei, deswegen kann ich die leider nicht hier hochladen. :-(
Ich finde es 'ne super Sache, dass es hier solche Spiele Schüler - Lehrer gibt, generell die Tatsache, dass Schüler zusammen mit ihren Lehrern in der Freizeit Sport machen, denn ich denke, dass das ein besseren und freundschaftlicheres Verhältnis untereinander schafft. Die Beziehung von Schülern zu Lehrern hier in Kanada ist überhaupt nicht mit der in Deutschland zu vergleichen, es ist ein viel netteres und kumpelhaftes Verhältnis, was aber nicht zu weniger Achtung dem Lehrer gegenüber führt, sondern im Gegenteil, ich habe eigentlich das Gefühl, dass es im Unterricht viel stiller zugeht als in Deutschland.
Lau.ra - 11. Feb, 03:46
Heute stand ein grauenvoller Programmpunkt auf meiner Tagesordnung: In Outdoor Education sollte es in den Pazifik gehen, wo wir üben sollten, wie man ein Kanu richtig umdreht. Als ich heute morgen in die Schule ging, hatte ich mehr Muffe als vor jeder Arbeit, die ich je geschrieben habe. Ich hatte allerlei Wechselklammotten für danach dabei und, da ich keinen Neoprenanzug besitze, habe ich auch noch einen Trainingsanzug aus Polyester mitgenommen, das laut meinem Lehrer nicht so viel Wasser saugt wie Baumwolle. Im B-Block ist meine Klasse (die meisten mit Neoprenanzügen...) bepackt mit vier Kanus richtung Meer marschiert, wo uns unsere Aufgabe erklärt wurde: Wir sollten als Zweier-Team je ein mit Wasser gefülltes Kanu zurück an Land bringen und es ausleeren. Da mein Finger immernoch gebrochen ist, hatte ich es noch schwerer, ich durfte das ganze nämlich mit einer Hand machen, während ich meine andere nicht nassmachen durfte. Die Aufgabe war leicht, das Schwierigste war aber sich zu überwinden in das ca. 5°C warme (oder eher kalte!) Wasser zu gehen. Letztendlich habe ich es aber überlebt, allerdings hat unser Lehrer angekündigt, dass wir das ganze morgen nochmal machen werden, da wir noch eine andere Kanu-Rettungs-Methode üben müssen :-(
Lau.ra - 9. Feb, 05:57
Gestern klingelte bei mir schon um 6 Uhr der Wecker (und das an einem Wochenende!), da wir um 7 schon losfahren wollten. Grund für dieses unfreiwillige frühe Aufstehen war eine Hiking-Tour, die ich mit meinen Gastelten, meiner Gastcousine, ihrem Hund Tess und einem Freund meiner Gasteltern unternommen haben. Wie gesagt, um 7 war hier Abfahrt, sodass wir bereits um halb 9 am Parkplatz in der Nähe des Juan de Fuca Bays ankamen. Von dort aus sind wir am wunderschönen und fast menschenleeren Strand entlanggelaufen, 4km in Richtung der nächsten Siedlung und von dort aus wieder zurück zum Parkplatz. Leider habe ich es gleich schon am Anfang geschafft meine sowieso nicht wasserdichten Schuhe völlig zu durchnässen, da ich beim Überqueren eines kleinen Flusses von einem Stein abgerutsch bin und mit beiden Füßen im Wasser gelandet bin... Es auf dem Weg gab es neben der tollen Natur auch noch viele andere interessante Dinge zu sehen, wie beispielsweise einen toten Tintenfisch und einen toten Rochen, die vermutlich vom Wasser angespült wurden, und verschiede wirklich interessante Pflanzen, die man in Deutschland wahrscheinlich nicht zu sehen bekommen würde.
Alles in allem war es aber sehr lustig und die nahezu unberührte Natur am Strand zu genießen war atemberaubend. Hier einige Bilder, wobei ich finde, dass das ganze auf den Fotos nicht wirklich gut rüberkommt, in echt ist das alles nämlich noch viel beeindruckender.
Abends war ich noch auf einem Eishockeyspiel, wofür mein Psychologie Lehrer total viel Werbung gemacht hat: Eine Lehrer-Auswahl meiner Schule gegen eine Lehrer-Auswahl der örtlichen Mittelschule. Allerdings waren außer ein paar anderen international students und deren Gastelten kaum noch jemand da und außerdem hat unser Team noch verloren, sodass das ganze nicht so spannend war.
Lau.ra - 7. Feb, 23:57
Heute nach der Schule, die freitag immer schon um 13:50 endet, war ich mit ein paar Freunden in Victoria. Eigentlich wollte ich sowieso mit meinen Gasteltern nach Victoria fahren, um einen Judoanzug zu kaufen, da ich meinen zuhause gelassen habe, aber als ich erfahren habe, dass einige von den anderen international students auch nach Victoria fahren wollten, habe ich mich ihnen angeschlossen. Also bin ich zusammen mit einer bunt gemischten Truppe, bestehend aus Deutschen, Brasilianern, Mexikanern, Chinesen, Japanern und Kanadiern, mit dem Bus nach der Schule nach Downtown Victoria gefahren. Dort angekommen sind wir in ein Taco-Restaurant gegangen, das einer von den Mexikanern empfohlen hat. Danach sind wir in die nächste Shopping Mall gegangen und haben eine ordentlich Shoppingtour gemacht. Einen Judoanzug habe ich leider nicht bekommen, aber trotzdem war es es sehr lustig mit all den anderen und es wird nicht das letzte Mal in Victoria gewesen sein.

Lau.ra - 6. Feb, 06:51
Heute nach der Schule bin ich zum Judoclub an unserer Schule gegangen. Meine Gastmutter hatte vorher für mich rausgefunden, wann er stattfindet. Es sind dort ca. 12 Leute, die Hälfte sind Lehrer (u.a. mein Outdoor Education, mein Ex-Kunstlehrer und der Counsellor für die international students) und die andere Hälfte sind Schüler. Es sind ein paar Weißgurte, einige Gelbgurte, ein Orangegurt, ein Braungurt (mit mir jetzt zwei ;-) ) und zwei Schwarzgurte dabei. Mein Trainer war total begeistert, als ich ihm erzählt habe, dass ich schon seit 10 Jahren Judo mache und auf dem Weg zur Sporthalle, hat er es jedem, dem er begegnet ist erzählt und mich schließlich ganz stolz den anderen Mitgliedern des Judoclubs vorgestellt. Das Training war gut, aber wegen meinem Finger konnte ich nicht alles mitmachen. Ich finde es total cool, dass die Lehrer hier bei soetwas wie dem Judoclub mitmachen, denn wo hat man schonmal die Möglichkeit gegen seinen Lehrer zu kämpfen? ;-)
Lau.ra - 5. Feb, 06:58
So, da ich gerade ein bisschen Zeit habe, stelle ich hier jetzt mal ein paar Fotos rein.
Das verschneite Frankfurt aus der Luft:

Noch ein paar mehr Eindrücke von Sidney:

Mein Zimmer hier in Kanada, ein bisschen unaufgeräumt, ich weiß ;-)

Lau.ra - 4. Feb, 06:16
Heute früh habe ich erstmal verschlafen, weil ich meinen Wecker nicht gehört habe, ich bin aber trotzdem noch früh genug aufgewacht sodass ich meinen Bus bekommen habe. Meinen A- und B- Block habe ich gestern gewechselt, da ich in Chemie nichts verstanden habe und ich als meinen B-Block eigentlich ceramics & sculpture wollte, allerdings habe ich Kunst bekommen, was ich auch zuhause machen kann. Im A-Block habe ich jetzt Psychologie, das ist ganz cool, z.B. hat uns unser die richtige Flirttaktik erklärt, aber auch sonst finde ich das Fach unheimlich interessant. Kunst habe ich gegen Outdoor Education getauscht, was auch um einiges spannender ist. Heute haben wir solche Gruppenspiele gespielt: Wir sind 34 in der Klasse und wir sollten alle zusammen 10m zurücklegen, allerdings durften nur 14 Leute mit ihren Füßen laufen, die anderen mussten irgendwie getragen werden. Das war gar nicht so einfach, doch nach ein paar Versuchen hats dann auch bei uns geklappt.
Was ich ganz lustig hier in der Schule finde: Anstatt des ersten Gongs am Morgen, der hier übrigens klingt wie unser Feueralarm, was mich beim ersten mal ein bisschen irritiert hat, wird ein Lied über die Lautsprecher gespielt. Gestern war das z.B. Thunderstruck von AC/DC, was es heute war, weiß ich leider nicht mehr.
Lau.ra - 4. Feb, 06:04
Gestern hatte ich meinen ersten Schultag an meiner neuen Schule in Kanada. Meine Gastmutter hat mich hingebracht, um noch alles klären zu können, aber kaum war ich da, wurde ich von dem Counsellor und einem der Peer Helping Buddies (das sind Leute, die den internatonals und auch anderen Schülern helfen) in Beschlag genommen. Ich bekam allerlei Infomaterial in die Hand gedrückt und wurde zu meiner ersten Stunde gebracht, Chemie 12. Das meiste, was die Lehrerin gesagt hat, hab ich verstanden, zumindestens von der Bedeutung her, denn ich hatte überhaupt keinen Plan was das, was wir machen (irgendwas, was sie "sig figs" (?) nennt), mit Chemie zutun hat. Mein 2. Block ist Kunst. Nach der Pause bin ich also wieder von einem der Peer Helpers in den richtigen Raum gebracht worden. In Kunst habe ich nur wenig von dem verstanden, was mein Lehrer gesagt hat, denn der redet viiieel zu schnell. Irgendwie habe ich dann doch mitbekommen, das alle Leute, die er noch nicht kennt, einen Totenschädel abmalen sollen, damit er ungefähr weiß, wie gut (oder schlecht) wir malen können. Nach Kunst hatten wir 40 Minuten Lunch break, und ich habe mich wieder mit den anderen internationals und dem Cousellor getroffen. Wir haben unsere Locker bekommen, das sind diese Dinger mit denen man den Spint abschließt und ich habe Tasse von meiner Schule gewonnen, weil ich dieses Teil am schnellsten öffnen konnte, das ist nämlich gar nicht so einfach ;-)
Nach der Mittagspause hatte ich dann meinen Matheblock. In Mathe hatte ich nicht so vielen Verständnisprobleme wie in den anderen beiden Fächern zuvor (sei es wegen der Sprache oder dem Thema), wir machen zwar irgendwas mit Funktionen, was wir in Deutschland noch nicht gemacht haben, aber ich habe es einigermaßen verstanden. Mein letzter Block war food studies, ich glaube, das Fach wird mein neues Lieblingsfach. Gestern haben wir zwar nur die Zutaten aufgefüllt, aber trotzdem war es total lustig. Ich bin in einer Kochgruppe mit zwei kanadischen und einem anderen deutschen Mädchen und die machen alle einen sehr netten Eindruck.
Nach der Schule sollte ich dann mit dem Bus nach Hause fahren, allerdings wusste ich nicht, welchen Bus ich nehmen und wo ich aussteigen soll. Also bin ich zu unserem netten und total hilfsbereiten Counsellor gegangen, der mich einem Jungen "übergeben" hat, der mir den Weg gezeigt.
Heute war es schon um einiges besser, ich wusste mit welchen Bus ich fahren musste und auch die Räume habe ich gefunden. Meine Schule ist mit 800 Schülern nicht viel größer als meine Schule und ist auch recht übersichtlich. Foods war heute klasse, wir haben Waffeln gebacken, die wir natürlich auch danach verspeisen durften und die haben super geschmeckt!
Lau.ra - 3. Feb, 01:16
Jetzt habe ich ein bisschen Zeit, deswegen nochmal ein bisschen mehr zu gestern. Am Gate in Frankfurt habe ich schon viele andere Austauschschüler getroffen, aber nicht alle waren von meiner Organisation. Unser Flieger hatte wegen dem Schnee in Frankfurt ein bisschen Verspätung, aber das Warten am Gate ging mit den anderen Austauschschülern schnell rum.
Flug war wiegesagt super, ich habe selbst Bundesliga-Infos bekommen, auch wenn diese nicht ganz so erfreulich waren, da die Eintracht verloren hat. Naja wenigsten konnte sich einer darüber freuen ;-)
Mein Weiterflug verlief auch nach Plan, noch nicht mal mit meinem Übergepäck gabs Probleme. Der Flug dauerte gerade mal 20 Minuten. Meine Gastfamilie hat mich vom Flughafen in Victoira abgeholt und ich habe zum ersten Mal mein Zuhause für die nächsten fünf Monate gesehen. Mein Zimmer ist zwar kleiner als zuhause, aber schön und sauber. Ich hab es gestern Abend noch bis 21:30 ausgehalten, ehe ich dann völlig erschöpft von meiner Reise ins Bett gefallen bin.
Heute Morgen habe ich mit meiner Familie einen Spaziergang gemacht. Hier ein paar Eindrücke:

Gleich gehe ich mit meinen Gasteltern zum Curling, deswegen wars das für jetzt erstmal.
Lau.ra - 31. Jan, 21:03
Zuerst das allerwichtigste: Ich lebe, mir geht es gut (außer dem bisschen Schlafmangel) und mein Gepäck ist da.
Ich sitze gerade mit zwei der anderen Austauschschüler am Gate, schon mit dem ersten Starbuckskaffee bewaffnet, am Flughafen in Vancouver und warte auf meinen Anschlussflug nach Victoria. Mein Flug war super, ich glaube, ich habe mehr als vier Stunden im Cockpit verbracht! Auch hier noch einmal vielen Dank an die netten Piloten ;-)
Ich bin keine zwei Stunden im Land und bekomme schon die Gastfreundschaft der Kanadier zu spüren: Das geht vom sehr netten und hilfsbereiten Flughafenpersonal über den Mann an der Gepäckannahme, der seine Späße mit uns treibt bis zum Mann an der Security, der mir sagt, dass er meine Jacke schön findet und fragt, wo ich sie denn gekauft habe.
So das warst mit meinem ersten Bericht, vielleicht schreibe ich später nochmal oder, wenn ich nicht dazu komme, auf jeden Fall morgen.
Lau.ra - 31. Jan, 01:06
Nun sind auch meine Abschiedpartys mit Freunden und Familie rum, beide waren sehr schön und, da ich die meisten im Laufe der nächsten Woche nochmal sehen werde, musste die Stimmung jetzt nicht zu sehr unter der Abschiedsstimmung leiden.
Nachdem ich die letzten Wochen häufig mit dem Lesen von Reiseführern und Internetseiten über Kanada verbracht habe, kann ich es nur noch weniger abwarten, das Land endlich mal live zu sehen, da wird mich auch mein linker kleiner Finger nicht dran hindern, den ich mir letzte Woche in Sport gebrochen habe. Am Donnerstag bekomme ich statt dem Gips, den ich momentan habe, eine Fingerschiene, die ich dann in Kanada selbstständig abmachen kann, ohne dass ich dort nochmal zum Arzt muss.
Mit meiner Gastfamilie stehe ich im regen E-Mail-Kontakt und, sofern ich das nach den paar Mails beurteilen kann, machen sie einen total netten Eindruck und ich freue mich schon sehr darauf, sie am Samstag am Flughafen von Victoria zu treffen!
Lau.ra - 24. Jan, 21:51
...geht mein Flieger nach Kanada. Inzwischen hat sich auch meine kanadische Gastfamilie über facebook bei mir gemeldet, allerdings hat mir die deutsche Organisation noch nicht offiziell Bescheid gegeben. Tag für Tag wächst jetzt spürbar die Aufregung, wobei eher die Spannung auf das Neue, Unbekannte als das mulmige Gefühl im Bauch überwiegt. Noch zumindestens :)
Lau.ra - 30. Dez, 20:35
...während sich schon viele Klassenkameraden und Freunde auf ihre Auslandsjahre vorbereiten, die innerhalb des nächsten Monats aufbrechen, kommt bei mir auch irgendwie schon das Fernweh auf.
Daher schonmal ein kleiner Vorgeschmack: Ich werde in
Sidney-by-the-sea auf Vancouver Island wohnen. Die Stadt hat ca. 10000 Einwohner und ist ca. 25 km von der Hauptstadt British Columbias, Victoria, entfernt. Ganz in der Nähe von Sidney befindet sich der Victoria International Airport. Außerdem hat Sidney einen Hafen, von dem täglich Whale-whatching-Touren starten und Fähren nach Vancouver und Port Angeles (USA) abfahren. Folgend ein paar Fotos aus Sidney, die ich im Internet gefunden habe.
Zur Schule gehen werde ich auf der
Parkland Secondary, eine High School mit ca. 800 Schülern. Das kanadische Schulsystem soll angeblich viel besser sein als das deutsche, denn nicht umsonst liegt Kanada in der PISA-Studie auf Platz 2 hinter Finnland. Aber in gut einem halben Jahr werde ich es ja sehen...
Lau.ra - 3. Jul, 21:47